Was Sie bedenken sollten ... 

 Hunde brauchen:

  • einen oder mehrere Menschen, der/die für ihn da ist/sind und zu ihnen steht - was auch geschieht

  • einen Ort/Platz der ihr Zuhause ist

  • Hygiene und medizinische Versorgung

  • je nach Alter entsprechendes Futter und frisches Wasser

  • Zeit und Verständnis

  • Liebe, Zärtlichkeit und Vertrauen

  • eine Ausbildung um sich an das Leben "ihres" Menschen anzupassen

  • tägliche Spaziergänge und Artkontakt

  • einen ruhigen Lebensabend

 Nichtwahr, so groß ist der Unterschied zu dem was wir brauchen gar nicht????????!

Gehen Sie in sich und beantworten Sie sich vor der Anschaffung eines Hundes folgende Fragen:

1. Kennen Sie den Umgang mit Hunden? Wenn nicht, schaffen Sie sich eine leicht zu erziehende Rasse an (Bearded Collie, Retriever etc. ) Rassen, die schwierig zu erziehen sind oder sehr hohe Anforderungen an den Halter stellen sollten Sie meiden! (z.B. Dalmatiner, Schlittenhunde, Hütehunde). Wenn Sie einen Mischling aufnehmen wollen erkundigen Sie sich soweit wie möglich über die beteiligten Rassen und Ihre Charaktereigenschaften. Wollen Sie einen Hund aus einem Tierheim, erkundigen Sie sich soweit wie möglich über eine Vorgeschichte.

 

2. Haben Sie trotz Ihres Berufes mindestens 2-3 Stunden Zeit am Tag für Ihren Hund? Ein Hund sollte auch nicht länger als 5 Stunden am Tag alleine sein. 

 

3. Haben Sie gut bedacht, dass ein Hund zwischen 12 und 15 Jahre alt werden kann? Sie sollten sich nur einen Hund anschaffen, wenn Sie ihn ein ganzes Hundeleben an Ihrer Seite wünschen. Welpen sind zuerst sehr niedlich, aber sie werden schnell erwachsen ...

 

4. Sind Sie empfindlich, wenn es um Dreck und Hundehaare in der Wohnung geht? Ein Hund hinterlässt seine Spuren in Haus und Wohnung. Es gibt Rassen die weniger haaren, doch an regennassen Tagen schleppen auch sie Dreck in die Wohnung. Ein Welpe muss erst zur Stubenreinheit erzogen werden, kann schon mal einen Socken zerkauen und vielleicht auch ein Tischbein. Das gilt auch für einen erwachsenen Hund, der zu Ihnen kommt. Muss nicht aber kann sein ... Und Hunde bellen auch mal ...

 

5. Fahren Sie häufig in Urlaub? Haben Sie dann die Möglichkeit ihren Hund mitzunehmen, oder haben einen zuverlässigen Menschen, der den Hund versorgen würde?

 

6. Haben Sie genug Platz für einen Hund? Je kleiner Ihre Wohnung ist, desto kleiner sollte der Hund sein, je voller sie ist an Möbeln und Einrichtung, desto weniger Temperament sollte er haben!

 

7. Wollen Sie den Hund für Ihre Kinder anschaffen? Ein Kind kann frühestens mit 12 Jahren zur Pflege und Erziehung eines Hundes beitragen, sind Ihre Kinder jünger, wird die meiste Arbeit auf Sie zurückfallen!

 

8. Gehen Sie auch bei schlechtem Wetter gerne spazieren? Hunde kennen keine freien Tage, sie brauchen ihren täglichen Auslauf, jeden Tag!

 

9. Haben Sie kleine Kinder? Nehmen Sie einen nicht zu sensiblen Hund mit hoher Reizschwelle. 

 

10. Haben Sie bereits andere Tiere? Dieses ist meistens, vor allem wenn man einen Welpen zu sich nimmt, kein Problem, doch sollte man stets darauf achten, dass bereits vorhandene Tiere durch den neuen Mitbewohner keinen Stress erleiden!

 

11. Gibt es in der Familie niemanden mit Tierhaarallergie, der unter dem neuen Mitbewohner leiden würde?

 

12. Sind sie konsequent genug? Ein Hund ist ein Familienmitglied, das lernen muss, was von ihm erwartet wird. Es braucht ein konsequente liebevolle Ausbildung und Regeln, die den Umgang mit ihm zur Freunde werden lassen. Das aber braucht Zeit. 

 

13. Sind sie kontaktfreudig und bekommen häufig Besuch? Wählen Sie einen Hund mit geringem Schutztrieb. 

 

14. Sind Sie bereit einen Hund medizinisch regelmäßig versorgen zu lassen, zu pflegen und auch im Falle einer Krankheit zu ihm zu stehen? Bedenken Sie auch, dass ein alter Hund anfälliger ist, eher einen Tierarzt benötigt.

 

15. Dürfen Sie Hunde in Ihrem Haus halten? Werfen Sie einen Blick in den Mietvertrag und sprechen Sie mit Ihrem Vermieter, ehe Sie einen Hund zu sich nehmen.

 

16. Wollen alle Familienmitglieder aus Ihrer Familie einen Hund?

Beantworten Sie sich all diese Fragen gründlich und ehrlich. Wenn Sie ihnen zustimmen können, werden Sie mit Ihrem Hund so glücklich sein wie er mit Ihnen. Bedenken Sie, dass es viel Hundeelend auf der Welt gibt. Tragen Sie dazu bei einen Hund glücklich und nicht unglücklich zu machen!

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